Pink HolidayMonday

Ferien!!! Auf jeden Fall für 25% der Familie…

Die MiniMonsterin hat schon seit einer Woche frei – das bedeutet für die elterlichen 50% der Familie ein wenig organisatorisches Chaos. Aber mit kräftiger Unterstützung von OmaPatentanteHans- und Tagesmutter des MiniMinimonsters klappt auch das.

Und die Teilzeitmutti (aaaaahhh- gibts da eigentlich kein anderes, cool klingendes Wort dafür? Ich mag ja working-mum, aber immer diese ganzen Anglizismen 😉 – freu mich über Vorschläge) musste vergangene Woche nur wenig arbeiten und daher gab es ausnahmsweise mal ganz viel Exclusivzeit für meine Große.

Deshalb kommen hier nun 7 Dinge für diese Woche, die den Mädels der Monsterfamilie grad gute Laune machen:

gartencafe (1 von 1)1. Unser sonntägliches Terassenkaffee: einfach ein wenig Deko in den bevorzugten Lila und Rosatönen nach draußen tragen, für Mama und Patentante einen Kaffee und für die MiniMonsterin wie immer Sprudelwasser. Natürlich alles in den (von mir) heißgeliebten La Rochére Gläsern, entdeckt und erstanden schon vor einiger Zeit bei Toendel, einem schönen Geschäft für skandinavisches Design in der Nähe hier im Veedel…

2. Orangenkekse! Fast alle, die bei uns schon mal zum Kaffee waren durften oder mussten diese leckeren Kekse a la Jamie Oliver schonmal testen. Sie eignen sich ganz hervorragend als kleine Beilage zum Kaffee! Bilder gibts leider nicht mehr, alle aufgegessen! Versprochen, am nächsten Backtag wird die Kamera danebengelegt!

schuhe (1 von 1)3. Schuhshopping in der Pantine,  einem kleinen aber feinen Kinderschuhgeschäft in Ehrenfeld. Wenn man nicht zu große Füße hat, findet man dort sogar als Mama mal etwas.  Samstag gab es dort einen Lagerverkauf und ich konnte der MiniMonsterin gleich 2 Wünsche erfüllen…

  4. Wasser. In Form von Melonen, im Plantschbecken und ganz besonders in Tropfenform aus dem Rasensprenger und der Gartendusche. Diese Nachmittage oder Sonntage im Garten oder auf der Terasse mit jeder Menge nackig rumspringenden, glücklichen Kids sind einfach unbezahlbar. Besonders wenn man selber mit einem Hugo im Schatten sitzt und mit lieben Freundinnen über DiesundDas plaudert.

hängematte (1 von 1)5. Unsere Hängematte. Ein Urlaubsmitbringsel aus Südfrankreich…Die MiniMonsterin und ich lieben es, am Abend darin zu liegen, zu schauen, ob es Wolken gibt, die „aussehen wie“… Diese Woche gab es sehr selten Wolken. Also mussten wir selber Bilder in den Himmel malen. Der perfekte Abschluss für einen Sommertag.

6. Eis! Natürlich! In allen Formen und Farben. Favoriten sind bei uns gerade aus Mangosaft selbstgemachtes Wassereis und die Frucht-Wassereis aus dem Bio-Supermarkt (diese Dinge von deren Existenz man früher nichts ahnte 😉 und bei der Monstermama immer Eiskaffee mit ner Menge Vanilleeis. Aber eigentlich ist es den Monstern egal welches Eis es gibt – hauptsache es gibt ne Menge davon!

7. Urlaubsvorfreude: Die MonsterEltern fiebern den Wellen in Südfrankreich entgegen, die MiniMonsterin freut sich erstmal auf einen Kurzurlaub mit der Patentante. Sie wird mich garnicht vermissen hat sie gesagt… seufz… Nein, ich bin einfach nur stolz. Auf meine altkluge, kleine große Maus. Und ich bin sehr glücklich darüber dass wir mit den MiniMonstern einen bisher so schönen Sommer erleben dürfen, mit viel Sonne, Eis, Wasse und Unbeschwertheit.

In diesem Sinne:

Eine schöne, unbeschwerte Woche Euch allen!

 

 

Wehmut 2.0 (oder besser 5.0)

Oder was ist das für ein merkwürdiges Gefühl, mit dem ich am Morgen nach dem 5.(!!!) Geburtstag meiner MiniMonsterin aufgewacht bin? Es fühlt sich ein wenig nach Katerstimmung an (dabei gabs höchstens ein paar halbe Gläschen Sekt zwischen ner Menge Kaffee und rosa Muffins)…
Es sind 2 Dinge, die an diesem Morgen das kleine Pieksen im Bauch und die leicht feuchten Augen verursachen:
Es ist 5 Jahre her. 5 Jahre seit dem Abend, an dem ich Mutter geworden bin.

Seitdem dieses Wunder passiert ist und dieser kleine Mensch in meinemBallon5 Leben aufgetaucht ist und seit diesem Tage dazugehört. Der Tag, nach dem alles anders geworden ist: der Alltag, ich, der WeltBesteEhemann und die LoveStoryTraumEhe. Alles eben.

Und 5 Jahre ist nun mal die erste irgendwie „runde“ Zahl. Da kommen dann die „ich werde alt“ und „es geht alles so schnell vorbei“- Gedanken. Es kribbelt im Bauch, weil man spürt, dass man die Zeit nicht festhalten kann. Die Momente höchstens in Fotobüchern und Gedanken. Man kann nichts wieder holen. Der 5. Geburtstag ist gelebt, gefeiert und zu Ende. Puh. Das Leben eben.

Der 2 Grund für das Pieksen ist, dass heute Montag ist und der Alltag ganz laut Anklopft. Man schüttelt sich, die Kuchenkrümel rieseln noch aus den Klamotten und man überlegt: „was ist zu tun diese Woche?“. Und dann wünsche ich mir, es könnte immer Geburtstag sein. Und ich wünsche mir einfach auch nochmal Kind zu sein. Sorglos meinen 5. Geburtstag zu feiern. Auf der Schatzsuche einfach hinterherlaufen und den nächsten Pfeil suchen. So viel Kuchen essen, bis ein Erwachsener „Genug“ sagt. Auf der anderen Seite der „Noch-5-Minuten“- Verhandlungen stehen und abends mit glühendem Gesicht und schmutzigen Füßen erschöpft einschlafen.
Aber wir stehen jetzt nun mal auf der „einen“ Seite der Verhandlungen. Sind die vernünftigen, verantwortungsbewussten Großen. Das hat auch Vorteile: wenn ich will trink ich Cola zum Frühstück und gucke so viel Fernsehen wie ich möchte und esse dabei eine ganze Tüte Gummibärchen.
Und zum Glück bin ich nicht alleine. Ich habe den WeltBestenEhemann an meiner Seite, der das Vernünftigsein deutlich schöner und erträglicher macht. Und zwei unbezahlbare MonsterBändigerinnen (auch Patentanten genannt), die das Leben, die Tage und Nächte mit Kindern so viel leichter und spannender und lustiger machen. Und eine ganze Menge andere Menschen, die mit uns Eltern (oder einfach zusammen „älter“) geworden sind und die gleichen Höhen und Tiefen, Sorgen und Freuden, Ärger und Stolz, Tränen und „ichmachmirgleichindieHose“-Lachen durchmachen.

Und ich habe meine beiden wunderbaren MiniMonster mit strahlenden Augen, verschmitzem Lachen und unendlich viel Energie für dieses so schnell vorbeirauschende Leben. Es ist so wunderbar, die beiden dabei zu beobachten, dass ich das Erwachsensein darüber manchmal ganz vergesse…

Mein Vorsatz für diese Woche: ein Bißchen mehr „Kind-Sein“ in meinen Alltag aufzunehmen!Kuchen (1 von 1)

Deshalb ess ich jetzt schonmal die Reste hiervon auf:
Euch einen schönen sonnigen Montag!!!

Sunny Friday

Puh, ich gebs zu! Der Montag ist schon seit 5 Tagen vorbei. Aber nach einer sonnigen Woche – heute eingeschlossen – kommt dann jetzt endlich die Zusammenfassung der schönsten Momente.

Trotz des schönen Wetters bin ich diese Woche in eher nachdenklicher Stimmung und denke viel über all die guten Dinge nach, die ich so erlebe, oder die andere für mich tun. Deshalb ist die Grundstimmung dieser Liste heute wohl eine sehr dankbare…

1. Die Woche begann mit einem faulen Tag mit dem WeltBestenEhemann im Neptunbad (es soll tatsächlich Leute in der Gegend geben, die noch nicht dort waren – und auch solche die lieber in die Mauritiustherme gehen!!! Kaum zu glauben. Aber naja, dann ist es nicht so voll, wenn ich da bin). Ich bin so dankbar für diese freie Zeit, die wir uns zusammen nehmen können – einfach unbezahlbar!

2. Ein wunderbarer Abend im Weinlokal Secco.Danke Im Garten unter einem großen Baum mit ein paar Gläsern leckerem Wein, ganz ganz lieben Freundinnen und tollen Geschenken für mich.

3. Eine ganz besondere Freundin. Eine die zu jeder Tages- und Nachtzeit da wäre, wenn es sein müsste. Eine, die in der Nacht mit mir durch Ehrenfeld läuft auf der Suche nach einer verschwundenen Postkarte. Und die sich traut nach ein oder zwei (oder drei) Glas Wein noch hinter mir auf mein Rad aufzusteigen. Ich hoffe ihr habt alle so eine! Oder vielleicht sogar mehrere? (dann los, Telefon in die Hand und anrufen 😉 )

4. Flow bei der Arbeit. Das Gefühl etwas gut zu können, etwas wegzuschaffen, produktiv zu sein und „Sinn“ zu mache

5. Meine Monster gehen nicht in einen städtischen Kindergarten. Juchuuu – Glück gehabt in dieser Woche!

6. Großeltern. Die immer da sind. Opa

Die mit meinen Kindern lachen, ihre Entwicklung bewundern, sie lieben und so nehmen, wie sie sind.

Die zwar nicht immer verstehen, warum wir sind, wie wir sind und leben, wie wir es tun, die aber trotzdem immer verständnisvoll sind und unterstützen.

Und an deren Hand meine Monster die Welt entdecken können. Danke, dass es Euch gibt!

 

7. Gute Nacht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Was ist los…

… mit unserem Gesundheitssystem?

Schon vor ein paar Wochen habe ich diese Zeilen verfasst, aber nun passen sie wunderbar zu dem Beitrag von plusminus von Mittwochabend!

In dem Beitrag sind einige Dinge geschildert, die in dem System, das wir zur Zeit haben nicht mehr lange funktionieren werden.

Für mich als „an der Front“ – also in einer Ambulanz arbeitende Ärztin gibt es mehrere Dinge, die ärgerlich sind und die das Gesundheitssystem auf eine sehr harte Probe stellen und es zu Veränderungen zwingen.

Mich persönlich erstaunen und ärgern besonders die Leute, die keinerlei Gefühl für Ihren Körper haben. Das sind besonders die jungen Leute zwischen 16 und 40, die keine Ahnung davon haben, ob Krankheiten oder Verletzungen als Schlimm einzuschätzen sind oder nicht.
Die dann in Kombination mit dieser Unwissenheit auch noch ein wahnsinnig großes Sicherheitsbedürfnis haben und Dinge dringend mal abklären müssen oder um „mal eben Sicher zu gehen“ in die Notfallambulanz kommen.
Viele meiner Kollegen – mich eingeschlossen – sind sicher unter anderem aus dem Grunde Arzt geworden um den Menschen, die eben nicht mehrere Jahre diese DInge studiert haben, mit unserem Wissen weiterzuhelfen… – das machen wir gerne und auf hohem Niveau.

Aber muss man deshalb seinen gesunden Menschenverstand und seine Eigenverantwortlichkeit an der Anmeldung abgeben? Und enthebt die Tatsache, dass es Kinderärzte und Krankenhäuser gibt, Eltern von der Aufgabe, sich mit den rudimentären Grundlagen der Gesundheit und vielleicht auch der Krankheiten von ihren Kindern zu beschäftigen? Und diese Grundlagen zum Verständnis des menschlichen Körpers an Ihre Kinder weiterzugeben?
Ich mag privilegiert aufgewachsen sein (ja! ich habe 2 Akademiker als Eltern – nein, beide haben nichts mit Medizin zu tun!) aber ist es wirklich zu viel verlangt zu verstehen, dass ein Finger, auf den man draufhaut, oder der Fuß, den man umknickt,dick und blau werden darf und man den betreffenden Körperteil dann am besten kühlt?

Ich denke nicht. Aber da muss sich von Klein auf etwas tun. Und zwar nicht in den Schulen durch Gesundheitserziehung oder Ernährungslehre (ist auch nicht schlecht -hatten wir aber früher auch nicht), sondern in der Familie. Ich bin sicher kein stupider „Früher-war-alles-besser“-Wiederholer –    aber das war früher wirklich besser…

Darüber hinaus sind da, wie in dem Beitrag kurz geschildert, die Menschen, die für sich selber einen Anspruch auf sofortige umfassende Medizinische Hilfe erheben. Zu jeder Zeit. (Ob man diesen Anspruch auf Grund von jahrelangem Einzahlen in die Krankenversicherung vielleicht sogar als gerechtfertigt  ansehen mag steht auf einem anderen Blatt…)
Aber dass diese Versorgung dann tatsächlich mittlerweile sehr oft in der Notfallambulanz stattfindet, überschreitet die Kapazitäten derselben. (und wie in dem Bericht erwähnt auch die finanzielle Belastbarkeit)

Und ich kann noch nicht mal all diesen Leuten einen Vorwurf machen! Was würde ich denn tun, wenn ich Schmerzen hätte, keine Ahnung warum, keine Ahnung was ich dagegen machen kann und mein Orthopäde nimmt mich erst in zwei Wochen dran. Oder ich setze mich stundenlang ab morgens um sieben vor dessen Praxis und warte (obwohl ich 2 kleine Kinder habe und endlich einen neuen Teilzeitjob, den ich nicht verlieren will). Da gehe ich doch lieber abends um 8 oder am Wochenende in die Ambulanz.

Das kann ich verstehen!!!

Aber da stimmt doch was nicht!
Da fehlen uns auch einfach die Kapazitäten! Die Räume! Die Manpower (ähem – und Frauenpower – bevor ich hier noch von Feministinnen angegriffen werde )!
Das führt dann am Ende sogar zu solch absurden Dingen, dass Patienten, die im Wartezimmer zu lange warten (oder meinen, dass es zu lange ist) – nach Hause fahren und von dort die 112 anrufen um mit dem Rettungswagen in die Ambulanz gebracht zu werden, damit sie endlich drankommen! KEIN WITZ!!! (klappt aber nicht wirklich)

Jetzt mag man natürlich sagen: Wie dreist ist das denn??? Und das trifft sicher für viele Menschen auch zu – jedoch gibt es auch andere, die sich wirklich nicht anders zu helfen wissen als zu solchen Mitteln zu greifen.

Was läuft da falsch?

Die Anlaufstelle für diese Menschen fehlt in unserem System! Menschen, die zu krank sind für den KV-Dienst aber noch lange kein Notfall. Menschen, die vom KV-Arzt zum „Zur Sicherheit mal Röntgen“ zu uns geschickt werden. Menschen, die einfach nicht wissen, was zu tun ist. Menschen, die unsicher sind, nicht gelernt haben sich bei kleineren Blessuren und grippeähnlichen Zuständen selber zu helfen.
Klar „können“ wir all diese Menschen behandeln. Und das tun wir so gut und so geduldig und so freundlich wir können. Aber oft ist eine Grenze der Belastbarkeit erreicht. Nicht unbedingt nur von uns Ärzten, sondern von allen, die daran beteiligt sind: begonnen bei der Dame an der Anmeldung (meine Bewunderung für jede, der da geduldig und ruhig bleibt – und kein Magengeschwür bekommt!) über das Pflegepersonal bis hin zu den RöntgenassistentInnen.

Wie sollen wir Notfallambulanz und Grundversorger gleichzeitig sein? Ist das von der „Politik“ gewollt? Und wie würde das aussehen?

Mit der derzeitigen personellen und räumlichen Infrastruktur der Notaufnahmen, die ich bisher kennengelernt habe ist das so sicherlich nicht gut möglich.

Ich bin gespannt, was sich bei diesem Thema weiterhin tut und wie unser Gesundheitssystem organisiert ist, wenn ich mit 67 (oder 70 – oder so…) in Rente gehe…

Bis dahin: Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen, eingewachsenen Zehennägeln, Kratzern, Husten, Schupfen, juckenden und brennenden Mückenstichen, Kindern die von Dingen runterfallen oder Aua  sagen und bei jeder Art von Muskelkater an Ihre Notfallambulanz!

Pink Monday

Ein Sammelsurium der letzten Tage:

1. Die fliegenden Zöpfe der MiniMonsterin beim Tanzen

2. Die vielen neuen Worte, die das MiniMinimonster täglich zu lernen scheint. Und das schöne Gefühl, wenn nur die Mama versteht was er da so sagt (na gut – bevor es böse Kommentare gibt: der MonsterPapa versteht es natürlich auch).

3. Regengeprassel bei offenem Fenster am freien Samstagmorgen. Erinnerungen an wunderbar entspannte Regentage im Wohnwagen in Frankreich und gleichzeitig Vorfreude auf die Sommerferien! (Ist nicht mehr lang ;-))

4. Ein MehrfachElternGefühl: Die halben Tage oder auch nur wenige Stunden, die man mal mit einem Kind alleine verbringt. Und dabei so richtig merkt wie dieses liebe kleine Monsterchen es genießt und ausgelassen lacht.

5. Latte, Mango-Kokoskuchen und 45 Minuten Zeit für mich im heilandt.

6. Eine Neuentdeckung: Der Kinderladen Pippa und Fritz am Rande des Belgischen Viertels (gibts seit März). Geht da bloß nicht hin! Suchtgefahr. Es gibt wirklich schöne Dinge dort, die man fast alle gerne haben möchte -ähm, ich meine natürlich, die die Kinder unbedingt brauchen!                                            Zum Beispiel das Geschirr Biobu von ekobo – die Alternative aus Bambus und Zellulose zu den, beim Aufprall auf den Küchenboden zerspringenden, Melamin-Bechern… Nicht nur öko! Auch schön!

7. Mit der MiniMonsterin Eis essen. Und Erdbeer und Orange hin und her tauschen. Und mich dabei im Innern still und heimlich über ihre erwachsene Art kaputtlachen.

8. Und noch mehr: weil ich so lange nichts mehr verbloggt habe, hat sich eine Menge angesammelt,wofür ich dankbar bin: Schwimmen im Freibad, Joggen im Park (und sogar halbwegs locker die Treppen rauflaufen), mit den Freunden im Garten sitzen, mit noch mehr Freunden in der Nacht angeheitert rumalbern und lachen bis einem der Bauch wehtut, lange Telefonate mit dem LieblingsBruder, die beiden MiniMonster dabei zu beobachten, wie sie beginnen sich gegen die MonsterEltern zu verbünden…

Wenn man einmal dabei ist, findet man plötzlich so viele Dinge! Wunderbar!

Eine, die das perfektioniert hat, mit der Dankbarkeit, findet ihr hier: www.365grateful.com

Was mich dazu bringt mir vorzunehmen wieder öfter meine Kamera mitzunehmen! Und regelmäßiger den PinkMonday zu zelebrieren!

Also dann, bis nächste Woche!

 

Zu Hause – Teil 2

Ostern mit der Familie.

Bevor ich eigene Kinder hatte, war mir das nie so wichtig.  Wir waren früher um diese Zeit oft Skifahren. Jetzt aber bot das Osterfest mit den Feiertagen eine willkommene Unterbrechung im Arbeits- und Familienalltag.

Im Gegensatz zu Weihnachten sind diese Familientreffen im Frühling ungleich  fröhlicher, heller und entspannter. Es ist wie „Weihnachten 2.0“ in gelb und hellgrün mit leichterem Essen und dünneren Jacken. Diese Tage sind vom Frühlingsanfang geprägt und es macht sich eine positive Aufbruchstimmung breit, die Lust auf Neues macht.

Ich finde es wunderbar in dieser Zeit zusammenzukommen und schöne Stunden mit der Familie zu verbringen.

Meine Kinder zu beobachten, wie sie mit Oma, Opa, Tante, Onkel und MiniCousin spielen und lachen, lässt mein Herz ein zufriedenes Grinsen aufsetzen und sich auf die Zukunft freuen.

Ich sehe die beiden kleinsten Monster der Familie, die ca 9 Monate auseinander sind. Vor meinem inneren Auge sehe ich die 2  schon rennen, klettern, fußballspielen, im Garten zelten und sich mit Wasserbomben bewerfen.

Und ich weiß, es wird so kommen.

Weil wir eine Familie sind. Wir gehören zusammen. Wir sind immer irgendwie da. Auch wenn man sich mal nervt, sich lange nicht sieht oder hört.

Oft kritisiert man aneinander herum, stellt Unterschiede und verschiedene Lebensentwürfe fest.

Wie viel schöner und sinnvoller wäre es doch, noch häufiger die Tatsache zu betonen und zu feiern, dass wir eine Familie sind und uns gegenseitig „haben“.

Dass wir einfach so sein können, wie wir sind. Wir dürfen traurig, albern oder müde sein. Oder auch mal gemeinsam nicht traurig oder einfach anders als es erwartet wird.

Es gibt fast nichts was peinlich ist – außer vielleicht walisch zu sprechen wie Dori in „Findet Nemo“.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich neben meiner kleinen KölnerMonsterFamilie diese Menschen habe, zu denen ich immer kommen kann, die für mich und meine Lieben immer da sind und mit denen man Pläne für zukünftige Grillabende, Familienfeste und alles, was sonst noch so kommen mag, schmieden kann.

Wenn ich mir auch nur einmal kurz vorstelle, ich hätte all dies nicht: keinen (emotionalen) Ort von dem ich komme und auf den ich mich besinnen kann und zu dem ich mich zugehörig fühle – das fühlt sich sehr traurig und leer an und es wäre ein gewaltiger Kraftakt einen solchen Ort selber zu schaffen.

Also stelle ich mir das lieber nicht vor und bin einfach weiter dankbar, dass es so ist. Und hoffe, dass all die schönen Dinge, die wir uns gemeinsam vorstellen, eintreten. Dass wir alle gesund bleiben und zusammen alt werden…

Und am Ende der Straße steht ein Haus am See…

Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg…

PinkWeek

Puh, manchmal rasen die Tage einfach nur so dahin:

Aufstehen, Arbeiten, Kinder abholen, MiniMonsterin zum Kindergeburtstag fahren, Einkaufen mit MiniMonster, Kaffee trinken, Wäsche waschen, Kochen, MiniMonsterin abholen, Glas Wein trinken, Ausziehen, Anziehen, Doppelt Monsterzähne putzen, Vorlesen, Singen…. Zzzzzzz…..

Daher gibt es diese Woche mal wieder einen verspäteten PinkMonday…

1. Die MiniMonsterin, die mich am Sonntagmorgen weckt mit: „Mama, ich durfte gestern im Zoo die BabyGiraffe streicheln!“

2. Mein unglaublich großes PatenMonsterchen, der jetzt schon meine MiniMonsterin um ein paar Zentimeter überragt und uns heute mit seiner Mama besucht hat.

3. Der 3-monatliche Friseurbesuch mit anschließendem IchHabDieHaareSchön-Gefühl.

4. Die ersten Osterglocken in meiner Küche.

5. 2 Tage Wellness am Meer gebucht – Juchuuu!

6. „Friends“ auf DvD

7. Vorfreude. Vorfreude auf Ostern bei Oma, auf eine Woche Urlaub, auf den Frühling (ich glaube fest daran, dass es noch höchstens eine Woche dauert), auf Nachmittage und laue Abende auf der Terasse, aufs Angrillen, Hängematte aufhängen und erste BiergartenBesuche.

Eine schöne Woche und viel Spaß beim Eiersuchen…